Einmal drehen bitte! Ein Maskenautomat für Lauingen

Was für ein Stoffdesign hat die Maske im Überraschungsei? Sabine Kettler (links) und Ulla Seeßle vom Quartiersbüro der Sozialen Stadt Lauingen haben sich gerne vom neuen Maskenautomaten überraschen lassen.

2 Euro einwerfen, einmal den Griff drehen, schon ploppt ein Ei aus Kunststoff ins Ausgabefach. Darin ist eine Community-Maske. Die Stadt Lauingen rüstet direkt vor dem Rathaus gegen Corona auf mit einem Maskenautomaten im Retro-Look. Der war früher mal ein Kaugummiautomat. Die Idee zum Maskenautomaten hatte Bürgermeisterin Katja Müller. Gemeinsam mit dem Quartiersbüro der Sozialen Stadt Lauingen wurde ein Automat kostenfrei besorgt und auf Hochglanz poliert. „Vier ehrenamtliche Näherinnen aus Lauingen fertigen die Masken“, so Sabine Kettler vom Quartiersbüro. Sie sind aus Stoff, waschbar sowie wiederverwendbar und sehen richtig schick aus.

Leere Eier einwerfen

Dabei betont Katja Müller: „Wir wollen mit dem Maskenautomaten nicht in Konkurrenz zum örtlichen Handel treten.“ Vielmehr ist der tagsüber vor dem Rathaus aufgestellte Maskenautomat ein Retter in der Not, falls der Mund-Nasen-Schutz zu Hause vergessen wurde und aufgrund der Maskenpflicht kein Geschäftszutritt möglich ist. Ist der Maskenautomat leer, wird nachgefüllt. „Deswegen bitte die Kunststoffkapseln in den dafür vorgesehenen Sammelbehälter werfen“, bittet Quartiersmanagerin Ulla Seeßle. Die Kapseln werden desinfiziert und wiederverwendet. Der Unkostenbeitrag von 2 Euro ist für einen guten Zweck vorgesehen.

Foto und Bericht: H. Siebert

Autor: Ulla Seeßle

Durch meine Qualifikation als Freiwilligenmanagerin HKFM, freue ich mich das Vertrauen der Stadt und der Ehrenamtlichen in Lauingen bekommen zu haben und diese unterstützen und koordinieren zu dürfen.