10 Jahre Miteinander!

Das Jedermannsbeet am Donauufer.      Fotos: Quartiersbüro Lauingen

Die Soziale Stadt Lauingen feiert Geburtstag

10 Jahre Soziale Stadt Lauingen: Wie Bürgerengagement funktioniert und eine Stadt lebendig macht, zeigt das Quartiersbüro. Das steht für eine Soziale Stadt und gehört heute zu Lauingen wie der Schimmelturm zum Marktplatz. Die Soziale Stadt feiert Mitte August ihren 10. Geburtstag. Eine echte Erfolgsgeschichte, angestoßen durch Bürgermeister Wolfgang Schenk, mit Leben gefüllt durch Quartiersmanagerin Ulla Seeßle, ihren Mitarbeitern und über 100 Ehrenamtlichen, heute sorgfältig gepflegt durch Bürgermeisterin Katja Müller.

Anfangs angesiedelt in der Albertusstraße, ist das Quartiersbüro seit Frühjahr 2018 in Lauingens Geiselinastraße 12 zu finden, direkt an der Ecke zur Donaustraße. Das passt, denn das Quartiersbüro eckt an und stößt an, beim Bürgerengagement, bei „Wir sind Stadt“, beim Miteinander. Im Quartiersbüro macht Lauingen mobil und denkt nach, in Arbeitskreisen wie Lebenswertes Lauingen, im Helferkreis Asyl, in den Gruppen Historische Werte und Altstadt Lauingen. Im Quartiersbüro trifft sich regelmäßig die Lenkungsgruppe der Sozialen Stadt, sie setzt sich aus Fraktionsvertretern des Stadtrates und aus Sprechern der Arbeitskreise zusammen. „Die Soziale Stadt ist ein ganz wichtiges Bindeglied zwischen Rathaus und Lauingens Bürgerschaft“, sagt Rathauschefin Katja Müller. So sieht’s auch Quartiersmanagerin Seeßle, „gemeinsam haben wir viel bewegt, künftig geht’s weiter voran!“.

Volleyball-Turnier „Auwaldsee Cup“

Gemeinsam Sachen machen

Das Quartiersbüro trägt seit einem Jahrzehnt Engagement in die Gesellschaft hinaus. Zehn Jahre, das ist eine satte Zahl mit vielen Aktionen. Die Aktion HERZplatz in 2019, gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk, war „eine Mega-Sache“, so Seeßle. Davon gab’s viele in den letzten Jahren: 2015 startete die Aktion „Lauinger Türchen im Advent“. 2016 fanden erstmals statt: Ehrenamtsempfang im Rathaus Lauingen, Winterkino, Museumstag, Volleyball-Turnier „Auwaldsee Cup“. 2017 blühte das Jedermannsbeet am Donau-Anker auf, gefolgt vom ersten Picknick im Luitpoldhain. 2018 gab‘s die Blaue Stunde „Tanz in den Mai“ an der Segré-Promenade. Viele weitere Aktionen kamen dazu: die Rosenküchle von Rudi Zobel samt Faschingsgeschichte, Ausflüge für Senioren mit dem Lauinger Stadtbus und der Fahrerin Ingeborg Stoll, die Straußeneier-Aktion und die Weihnachtsbäume in der einstigen Hypo-Vereinsbank, initiiert vom Kulturmarkt Lauingen. „Jede Aktion macht Lauingen lebenswerter, ob klein, ob groß“, so Ulla Seeßle.

Picknick in Pink und Picknick in White.

Gemeinsam Aktionen 2020 planen

2020 kam im März COVID-19, die Soziale Stadt machte weiter. Die Corona-Hilfe „Lauinger unterstützen Lauinger“ startete unter Federführung von TVL-Vorstandsmitglied Joachim Veh, begleitet durch Lauinger Vereine und Privatpersonen. An den Start gingen vor dem Rathaus der Maskenautomat und die „Night of Light“ für die von Corona stark betroffene Künstler- und Veranstaltungsbranche. Das auf Juli 2020 geplante HERZplatz-Fest wurde wegen COVID-19 auf Sommer 2021 verschoben. Für die „Lauinger Türchen im Advent“ ist diesen Winter eine abgespeckte Version geplant, „mit Outdoor-Aktionen an Sonntagen und an Heiligabend“, so Seeßle. In Arbeit zum Zehnjährigen „und als Geschenk an die Bürger“ ist eine neue Sitzbank im Luitpoldhain zum Zehnjährigen der Sozialen Stadt durch das „Team Holz“, die Handwerker haben bei der Aktion HERZplatz zusammengefunden. Denn Stillstand ist nicht Sache des Quartiersbüros, sagt die Quartiersmanagerin: „COVID-19 hält uns nicht auf, wir machen alle gemeinsam mit vollem Tatendrang weiter.“ Die „Soziale Stadt“ ist ein Städtebauförderungsprogramm des Bundes, um den sozialen Zusammenhalt im Quartier zu stärken und die Lebensbedingungen zu verbessern. „Eigentlich sollte sich jede Kommune so ein Programm leisten“, so Seeßle. Die finanziellen Mittel für das Projekt „Soziale Stadt – Quartiersmanagement“ stammen gemeinsam von der Stadt Lauingen und von der Regierung von Schwaben.

Soziale Stadt? Klick rein in YouTube!

Zum Zehnjährigen gibt’s ein Video vom Quartiersbüro, im Mittelpunkt stehen die Aktiven, unterstützt von der Stadt Lauingen: https://youtu.be/wt2SklSUlBc

Jeder, der Lust hat auf die Soziale Stadt, ist herzlich willkommen im Quartiersbüro:

Quartiersbüro Soziale Stadt Lauingen (von links): Mitarbeiterin Sabine Kettler, Quartiersmanagerin Ulla Seeßle.

Bericht Frau Siebert

Autor: Ulla Seeßle

Durch meine Qualifikation als Freiwilligenmanagerin HKFM, freue ich mich das Vertrauen der Stadt und der Ehrenamtlichen in Lauingen bekommen zu haben und diese unterstützen und koordinieren zu dürfen.